Relikte aus Oettingens Geschichte

Interessanter Neuzugang im Geopark-Infozentrum

Bild: Stadt Oettingen

Auf dem Foto von links nach rechts: Ulla Stiegler, Tourist-Information Oettingen, Bürgermeisterin Petra Wagner und Werner Paa.

Dank der Initiative des Oettingers Werner Paa  sind im Geopark-Infozentrum im Oettinger Rathaus seit kurzem zwei Steine der ehemaligen Stadtmauer Oettingens zu bestaunen. Nach dem Abriss des Oettinger Kinderheims in der Ledergasse hat der Bauträger, die Lebenshilfe Donau-Ries, der Stadt Oettingen  bzw.  dem Geopark-Infozentrum, diese Relikte aus Oettingens Geschichte der Ausstellung im Rathaus überlassen.

Die erste sichere Erwähnung der Stadtmauer stammt aus dem Jahre 1294. Von der einstigen Stadtbefestigung sind heute nur noch das Königstor und etwa 800 Meter der ursprünglichen Mauer erhalten. Vieles ist im Laufe der Jahrhunderte schon verschwunden. Die Mauer bestand aus großen Kalksteinquadern, die wahrscheinlich aus dem nahen Steinbruch „Burschel“ bei Hainsfarth stammen. Die Buckelquader aus der staufischen Zeit mussten dort gebrochen, geschlagen, transportiert und verarbeitet werden. Die Bauarbeiten an der Oettinger Stadtmauer dürften wohl einige Jahrzehnte gedauert haben. Eine bewundernswerte Leistung der Sadt und ihrer damaligen Einwohner.

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