Alles in Milch und Butter

Ausstellungseröffnung im Heimatmuseum

https://pixabay.com/photos/milk-glass-fresh-healthy-drink-518067/

Wahrlich, alles in Butter! Denn um Butter, Milch und Kühe drehte sich alles bei der Ausstellungseröffnung im Heimatmuseum Oettingen. Oder wie es das Trio aus Elisabeth, Constanze und Judith Laznicka so treffend besang: „Aus Kuhmilch macht man allerhand...“. Die Musikerinnen ernteten mit ihren Beiträgen heftigen Applaus. Mehrstimmig, einfallsreich abgewandelte Texte mit bekannten Melodien, von beschwingt bis besinnlich bezauberten Sie mit Adventstimmung.

 

Bürgermeisterin Petra Wagner ließ in ihrer Begrüßung eigene Erinnerungen ans Milchholen und an die Sahne in der Molkerei einfließen. Sie dankte den Beteiligten und würdigte das Heimatmuseum als „Gemeinschaftsprojekt“.

 

Die Zahl der Gäste bestätigte dies eindrucksvoll: Die Sitzplätze richten bei weitem nicht aus, selbst auf den Stehplätzen herrschte drangvolle Enge. Aber alles in Butter: Beste Stimmung, Plätzchen, heitere Geselligkeit und alle wussten etwas zu erzählen.

 

„Du Bua, d’Milli isch gar! Komm, breng a Milli vom Onkel Willi“ – erinnerte sich Dr. Herbert Wilhelm seiner eigenen Kindheit. Er dankte im Namen des Heimatvereins der Stadt und den engagierten Helfern für die vielfältigen Unterstützungen. Helmut Jung überreichte er für seine bislang 36-jährige´Tätigkeit als Museumspfleger das Werkzeug, um Dinge weiterhin „passend zu machen“: einen Hammer!

 

Dr. Petra Ostenrieder wies in ihrer Einführung auf die verschiedenen Bereiche hin, lud ein, die Angebote auszukosten und verglich das Museumsangebot mit einem Milchbänkchen: Es sei ein Ort des Austauschs, des Erinnerns, des Erzählens.

 

Nicht nur die köstlichen Plätzchen stießen auf regen Zuspruch, auch die Stationen in der Ausstellung.  Immer belagert waren z.B. der Film über den Landwirt Meier (gedreht von Jörg-Dieter Gross) oder die Melkstation.

 

Nicht nur, um das Melken zu üben, kündigten viele Besucher angesichts der gebotenen Vielfalt an: „Wir kommen nochmal ausführlich“. Suchspiel und Bastelstation sind bereit, die Besucher sind willkommen!

 

Die Ausstellung ist bis zum 2. Februar geöffnet, Führungen sind nach Anmeldung möglich.

 

drucken nach oben